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Als letztes grosses Ereignis zeigte dieser Besuchstag allen Angehörigen noch einmal, wie der Betrieb auf einem Flugplatz durch Milizpersonen gewährleistet wird, bevor sich Ende 2003 die Panzertore für immer schliessen.
Die Vorbereitungen beginnen schon zur frühen Stunde, der Himmel ist blau, die beste Vorraussetzung für einen erfolgreichen Tag. Alles wird gereinigt, in Position gebracht, kontrolliert, aufgestellt, aufgehängt, so, dass wenn die ersten Besucher um 10:30 Uhr eintreffen sie auf eine eindrucksvolle Parade von Gerätschaften vor imposanter Walliser Kulisse blicken können.
Zu Hunderten strömen die Angehörigen auf den Flugplatz, bestaunen aus nächster Nähe die ausgestellten TIGER, können sich sogar im Cockpit fotografieren lassen! Yvonne hat während des ganzen Tages "normalen" Flugbetrieb, der nur ab und zu durch einen Einsatz des Unfallpiketts unterbrochen wird, das den Besuchern mit viel Sirene und Action ihr Können in Szene gesetzt wurde.
Im Allgemeinen, alles was sich mit den Flugzeugen befasste, sei es das Vorbereiten, das Ersetzen der Munition, der Start, die Landung stellte sich als Publikumsmagneten heraus. Was zur Folge hatte, dass weniger Laute und Kleinere "Ausstellungen" zu kurz kamen. Wer war schon im Kino, wenn man die Flugzeuge draussen "live" hat! Auch die Sanität hatte zum Glück nichts bewegendes zu erzählen.
Das Mittagessen wurde schon durch mehrtägige Vorbereitung durch die Flkp 7 bereitgestellt und im Vorstollen Xaver im Selbstbedienungsrestaurant der "Stollen-Bar" aufgetischt. Wer danach immer noch Hunger hatte (wer weiss schon den Grund?), der kauft sich etwas am Kiosk der Fl Kp 8.
Handwerkliches Geschick und Präzision bewies die Geniekompanie beim Heraussägen von Buchstaben aus Holzstämmen und erhielten für Ihre Leistungen begeisterten Applaus der Besucher.
Infopoints halfen die verirrten und verwirrten Menschen wieder auf den Rechten weg zu geleiten, Auskünfte über Anlässe, Attraktionen und Vorführungen zu erteilen. Nicht, dass die verdrehten (gespiegelten) Übersichtspläne zur Verwirrung ihren Beitrag geleistet hätten.
Oberstlt Beeler bedankte sich in der Abschlussrede dieses Besuchstages bei allen Beteiligten, Helfer und vor allem den Frauen und Freundinnen für Ihre Unterstützung der Männer in diesem und den letzten WK's. Wiederholend mit der Aufforderung für einen Umfallfreien WK zu sorgen und im Team zu arbeiten.
Langsam löste sich der Anlass wieder auf, bis die letzten Gäste kurz nach fünf Uhr den Flugplatz verliessen, um die Eindrücke mit nach Hause zu nehmen die sie während den letzten 6 Stunden gefangen hielt.
Text von Soldat Bernhard Bach
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