St. Niklaus

St. Niklaus Dorf, Steinschlagverbauung

Auf Grund der Unwetter vom Oktober 2000 stellte sich heraus, dass der Chalchofen-, wie der Riedjizug, die sich beim Einzugsgebiet des geplanten Schutzdammes befinden, Geschiebe und Wasser bis mitten ins Dorf bringen könnte. Auf Grund dieser Tatsache wurde beschlossen, den geplanten Schutzdamm St.Niklaus Dorf mit einem zweckmässigen und leistungsfähigen Entwässerungssystem zu ergänzen. Heute besteht oberhalb des Dorfes ein ca. 350m langen Schutzdamm, der eine Höhe von 4-5m aufweist. Dieser Damm hat über die gesamte Länge gerechnet eine Auffangkapazität von ca. 78'000m3, er bietet recht hohen Schutz gegen Steinschlag und kleinere Ereignisse.

Aus der Gefahrenkarte ist jedoch zu entnehmen, dass das Gefahrenpotenzial im Gebiet St.Niklaus relativ gross ist. Bei einem Felssturz von ca. 10'000m3 im Gebiet Birchmatten und gar 800'000m3 im Gebiet Dorf St.Niklaus würde der bestehende Damm eine ungenügende Schutzwirkung aufweisen würde.

Für den ganzen Dorfteil bis hinab zur Mattervispe besteht eine hohe bis mittlere Gefahr.
Der geplante Schutzdamm, mit einer Schüttkubatur von ca. 200'000m3, soll mit Fremdmaterial, das zugeführt wird, erstellt werden.

Zur Zeit sind ca. 20 Genisten mit der Abrodung von mehreren Hektaren Wald beschäftigt, damit zur gegeben Zeit mit der Aufschüttung des Dammes begonnen werden kann. Im Einsatz stehen vor allem Kettenmotorsägen und Häckselmaschinen.


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